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Pressebericht vom 16.06.2014

Sattelzug brennt auf Autobahn A 3
Umfangreiche Nachlösch- und Bergungsarbeiten über die ganze Nacht

 Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter musste in der Nacht zu Montag einen mit Laminatboden beladenen brennenden Sattelzug auf der Autobahn A 3,rund 1000 Meter vor der Abfahrt Bad Honnef/Linz, löschen. Der Einsatz der 30 Wehrleute dauerte auf Grund aufwändiger Nachlöscharbeiten und dem Abpumpen von rund 700 Liter Kraftstoff aus dem Tank rund 4,5 Stunden an. 

Um 0.39 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter Montagnacht zu dem LKW-Brand auf der Autobahn A 3, Fahrtrichtung Frankfurt, 1000 Meter vor der Ausfahrt Bad Honnef/Linz alarmiert. Die Zugmaschine eines mit Laminat beladenen LKW war in Brand geraten. Der Fahrer konnte rechtzeitig das Fahrzeug unverletzt verlassen. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte griff das Feuer auf die Ladung über. Mit mehreren Rohren und dem Einsatz von Schaum gelang es der Feuerwehr innerhalb von 20 Minuten, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die weiteren Arbeiten waren jedoch sehr zeitaufwendig. So mussten rund 700 Liter Dieselkraftstoff aus dem Fahrzeugtank abgepumpt werden. Parallel erfolgte das Abladen der Laminatpaletten durch ein Bergungsunternehmen. Erst anschließend konnten die Wehrleute das Feuer vollständig bekämpfen. Vor Abtransport des Brandguts erfolgte die Kontrolle mittels einer Wärmebildkamera. Nach dem für die Löscharbeiten zunächst eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt notwendig war, konnte später zumindest eine Fahrspur geöffnet werden. Es bildete sich im einsetzenden Berufsverkehr ein mehrere Kilometer langer Stau. 

Im Einsatz befanden sich bis gegen 5.30 Uhr 30 Wehrleute der Löschzüge Ittenbach, Oelberg und Uthweiler unter Leitung des Einsatzführungsdienstes Michael Klingmüller. Zur Höhe des Schadens und den Bergungsarbeiten verweisen wir an die Pressestelle der Polizei Köln.




Brennender LKW auf der Autobahn A 3


Erste Löschmaßnahmen werden eingeleitet


Die Paletten werden abgeladen


Aufwändige Nachlöscharbeiten


Der Sattelzug wird vollständig zerstört




Die Bergungsarbeiten erfolgten durch ein Spezialunternehmen