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Pressebericht vom 21.03.2014

Feuerwehr unterstützt bei der Bergung des mit 5 Tonnen explosionsfähigem Material beladenem Fahrzeugs

Auf Abwege geraten war am Donnerstag Vormittag ein mit fünf Tonnen Sprengstoff für die zivile Nutzung beladener LKW im Wald ausserhalb von Vinxel. Aus bisher ungeklärter Ursache war der Fahrer auf seinem Weg zu einem Depot auf den unbefestigten Fahrbanhrad geraten und mit seinem Fahrzeug nach rechts abgerutscht.

Gegen 10:50 Uhr erreichte die Feuer- und Rettungsleitstelle des Kreises in Siegburg der Notruf. Diese entsandte daraufhin die Löschgruppe Bockeroth mit dem Auftrag der technischen Hilfeleistung.

Beim Eintreffen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der LKW zwar stabil stand, der Fahrer jedoch aus eigener Kraft nicht aus seiner mißlichen Lage herauskommen konnte. Nach Rücksprache mit einem Sprengmeister vor Ort konnten die ursprünglichen Befürchtungen, von der Ladung könnte eine Gefahr ausgehen, entkräftet werden.

Zur Bergung des Fahrzeugs wurde in Abstimmung mit der Polizei und der betroffenen Spedition ein Abschleppunternehmen aus Königswinter hinzu gerufen.

Die Feuerwehr erkundete mögliche Anfahrtswege, verbreiterte die engen Zufahrtswege für das anrückende Spezialfahrzeug mit Hilfe von Motorsägen und unterstützte bei der Bergung.

Der Einsatz der 17 Wehrleute unter Leitung von Tim Ziegenbein dauerte etwa drei Stunden.




Ein mit 5 Tonnen Sprengstoff beladener Lastwagen kam von der Fahrbahn ab


Mit Motorsägen bereiten die Wehrleute den Arbeitsbereich für das Spezialgerät des Abschleppunternehmers vor


Mit einem Kran wird das Fahrzeug gegen Umstürzen gesichert und dann per Seilwinde wieder auf die Fahrbahn gezogen