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Pressebericht vom 06.01.2003

Hochwasser-Information Nr. 4/2003

1. Nach Erreichen des Höchststandes mit 9,19 m (Pegel Andernach) fallen die Wasserstände zwar langsam, aber kontinuierlich ab. Nach den Wettervorhersagen wird sich diese Entwicklung auch in den nächsten Tagen fortsetzen.

2. Die Hochwasserstege werden nach und nach abgebaut. Der Baubetriebshof hat bereits mit den erforderlichen Reinigungsarbeiten begonnen.

3. Die Technische Einsatzleitung im Feuerwehrgerätehaus Altstadt ist nicht mehr besetzt. Für Hochwasserfragen ist während der Dienststunden die Stadtverwaltung ansprechbar (Telefon Nr. 02244/ 889-392 oder 02244/889-0). Dringende Hilfeersuchen nimmt die Feuer- und Rettungsleitstelle in Siegburg unter der Notruf-Nr. 112 entgegen.

4. Das Sinken des Flusswassers führt in gewissen Bereichen zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels. Dadurch kann auch in weiter von der Wasserlinie entfernt liegenden Häusern in tieferen Gebäudeteilen Wasser eindringen. Vorsicht: Das Leerpumpen von Gebäuden ist nicht ohne Risiko, weil der Druck des erhöhten Grundwasserpegels zu erheblichen Bauschäden führen kann. Sicherer ist es, zu warten, bis auch der Grundwasserspiegel wieder sinkt. Geeignete Pumpen können gemietet werden; entsprechende Firmen finden Sie im Branchenbuch „Gelbe Seiten“ unter dem Stichwort „Pumpen“.

5. Mit der RSAG ist vereinbart, dass abgeschnittene Haushalte ihren Restmüll zum üblichen Abfuhrtermin in den Tonnen an die nächste durchgehend befahrbare Straße stellen können. Sollte wegen der sich möglicherweise bis zum nächsten Abfuhrtermin ergebenden Zeitverzögerung die Kapazität der Mülltonnen nicht ausreichen, wird die RSAG ausnahmsweise dann auch den Restmüll in neutralen Beistellsäcken (keine gelben Säcke des dualen Systems) abfahren.

6. Nicht mehr benötigte Sandsäcke werden später durch den Baubetriebshof entsorgt. Es wird gebeten, die Sandsäcke an der Straße möglichst an einer Stelle zu sammeln.

7. Die Frage der außerordentlichen Sperrmüllabfuhr muss noch mit der RSAG geklärt werden. Nähere Informationen dazu erfolgen über die Lokalzeitungen.

Die Ordnungsverwaltung beobachtet weiter die Hochwasserlage. Sollte sich die derzeit vorhergesagte Wetterlage wider Erwarten ändern, werden die erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Hinweis:

Dieses Info-Blatt ist ein Teil der Informationsvermittlung. Es kann niemanden von der eigenverantwortlichen Vorsorge entbinden.

- Stadt Königswinter, Ordnungsverwaltung -