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Pressebericht vom 03.06.2001

Feuer in Keller mit 2 C-Rohren bekämpft

Feuerwehr war am Pfingstsamstag in Niederdollendorf im Einsatz Am Pfingstsamstag wurden die Löschgruppen Ober –und Niederdollendorf sowie der Löschzug Altstadt gegen 22 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Vierfamilienhaus in der Strombergstraße in Niederdollendorf alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einheiten war der Keller und das Treppenhaus des Gebäudes stark verqualmt und aus einem Kellerfenster schlugen bereits Flammen. Die Bewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. 50 Feuerwehrleute mit 8 Fahrzeugen unter Leitung von Hauptbrandmeister Werner Franz bekämpften das Feuer in einem Kellerraum mit 2 C-Rohren . Insgesamt waren 3 Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz im Einsatz. Das Gebäude wurde anschließend unter Zuhilfenahme eines Überdrucklüfters entraucht. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchvergiftung und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Der Einsatz war nach rund 1 Stunde beendet.

Im Zusammenhang mit diesem Kellerbrand weißt die Feuerwehr auf das richtige Verhalten bei solchen Einsatzlagen hin. Oftmals wird das Feuer in Kellergeschossen erst von Hausbewohnern bemerkt, wenn bereits der Treppenraum verqualmt ist. In solchen Fällen sollte eine Flucht durch den Brandrauch nicht mehr erfolgen, stattdessen sind die Wohnungseingangstüren geschlossen zu halten, eventuell zusätzlich mit Handtüchern oder ähnlichem abzudichten. Um der Feuerwehr eine Rettung zu ermöglichen, sollten die Bewohner sich an Fenstern oder Balkonen bemerkbar machen. Um Menschen aus Gebäuden zu retten, stehen der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter verschiedene Rettungsgeräte zur Verfügung. Hierzu zählen beispielsweise auch sogenannte Fluchthauben. Personen, den die Flucht durch verrauchte Treppenräume nicht mehr möglich ist, können vom vorgehenden Rettungstrupp diese Hauben angelegt werden. Hiermit ist eine kurzfristige Evakuierung durch verqualmte Räume möglich.